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27.06.2010 Alexander Trust

Sniper: Ghost Warrior - Egoshooter von City Interactive im Test

Sniper: Ghost Warrior

City Interactives neuer Shooter wurde mit einem größeren Werbebudget beworben als viele bisherige Produkte des Entwicklerstudios. Wir haben ein Rezensionsmuster von Sniper: Ghost Warrior in der Fassung für die XBox 360 erhalten und ziehen in unserem Review Schlüsse, ob sich der Trubel gelohnt hat.

City Interactive erwartet von den Spielern in Sniper: Ghost Warrior, dass sie sich eher lautlos durch den Dschungel schleichen und dabei Jagd auf Terroristen machen. Vielmehr gibt es zu dem Szenario gar nicht zu erzählen. Das Geschehen wird also kaum inszeniert. Online gibt es einen Live-Modus, in dem man sich bekriegt, um am Ende in Bestenlisten aufzutauchen. Wer die nötige Geduld aufbringt, der kann sich darin ganz nach oben arbeiten. Allerdings gibt es außer dem direkten Wettstreit nicht auch noch ein paar Anreize wie Badges für die Waffen.

Eigentlich ist Sniper: Ghost Warrior ein Stealth-Shooter: Der Spieler ist angehalten, durchs Gras zu kriechen, an einem Ort, an dem der Terrorismus zu Hause sein könnte. Nach anfänglichen technischen Problemen musste City Interactive mit Updates nachbessern. Denn viel zu oft wurde aus der Pirsch eine Hatz. Man konnte kaum ungesehen agieren, weil die Umgebung dank unzureichender Kollisionsabfrage im Weg war und man zudem nicht wirklich "leise" agieren konnte, selbst wenn man wollte, denn die Geräuschkulisse ist eher bescheiden einzustufen und entsprechend die Rückmeldung in diesem Bereich. Die Idee ist, dass man das Ziel eliminiert, ohne gesehen zu werden. Wenn aber die entsprechende Atmosphäre nur unzureichend erzeugt wird, tut man sich damit schwer(er).

Spezialeinheit

Spieler stellen sich dem Kampf als ein Ghost Warrior, ein Elitescharfschütze einer "perfekt" ausgebildeten Armeeeinheit. Trotzdem sollte man in Sniper: Ghost Warrior konzentriert zur Sache gehen. Damit auch Anfänger einen Einstieg finden, haben die polnischen Entwickler ein In-Game-Tutorial eingerichtet. Darin werden alle Fähigkeiten ausführlich erklärt. Der Spieler erlent den Umgang mit der Waffe und übt seine Treffsicherheit. In den dann folgenden Missionen werden, je nach gewählter Schwierigkeitsstufe, noch Tipps eingeblendet, die helfen sollen, die Missionen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Das Missionsdesign ist den Entwicklern gut gelungen, die Maps sind variantenreich und fordernd. Im Kampagnen-Modus übernimmt der Spieler im Verlauf zwei verschiedene Charaktere: zum einen die Rolle eines Scharfschützen. Zum anderen erlebt man unmittelbare Action als Draufgänger, der seine Ziele mit dem Sturmgewehr bekriegen muss.

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Wertung

72%
Spielspaß

80%
Grafik

45%
Sound

83%
Bedienung

70%
Multiplayer


IchSpiele.cc meint:

72%
Gesamtwertung

Bildergalerie zu Sniper: Ghost Warrior

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