Die letzten Jahre konnten sich Fans der NFS-Reihe tatsächlich fragen, ob die Realsatire seitens EA so geplant war oder nicht. Doch dieses Jahr sollte alles besser werden, sogar das Entwicklerstudio wurde ausgetauscht. Ob dieser radikale Schritt das dringend benötigte Wunder herbeigeführt hat, finden wir heraus.
OK, eigentlich war es nicht einmal so wirklich das Setting selbst, das speziell NfS: Undercover so schrecklich schlecht hat aussehen lassen. Selbiges Szenario hat bei Most Wanted etwa grandios funktioniert. Dennoch hat man sich bei EA respektive Slightly Mad Studios von illegalen Straßenrennen getrennt. Als Rennfahrer geht es nun hoch hinauf auf der Karriereleiter, doch das nötige Kleingeld muss sich erst erfahren werden, weshalb man ganz unten beginnt. Apropos Vergangenheit hinter sich lassen: Dies betrifft nicht nur den Aufhänger der Karriere, sondern gleichermaßen die Rennstrecken. Statt einer fiktiven Stadt, bzw. in Pro Street ausgedachten Strecken, fahrt ihr überwiegend auf lizenzierten Nachbildungen real existierender Kurse.
Die Karriere, seit eh und je das Hauptaugenmerk bei Need for Speed, beginnt mit einem Testrennen, um "das optimale Setup zu finden". Was das Spiel zunächst verheimlicht, ist, dass zu Beginn der angehende Rennprofi ins eiskalte Wasser geworfen wird. Bei der vermeintlichen Testfahrt sind jegliche Fahrhilfen ausgeschaltet - und eigentlich will das Spiel auch nur herausfinden, wie stark Fahrhilfen beim Rennen helfen sollen. Besonders beim ersten Karrierestart ist diese hinterlistige Falle gleichermaßen Fluch und Segen: Einerseits ist die Idee eine sehr nette, jedoch andererseits verfälschen anfängliche Ausrutscher, die bei der Gewöhnungsphase an die Fahrphysik völlig normal sind, die Werte. Da wir euch jetzt jedoch den Trick verraten haben, könnt ihr in Ruhe eure Runde abfahren und anschließend guten Gewissens die Schwierigkeitsstufe einen Gang oder gar zwei nach oben schrauben.

In der Karriere geht es darum, als kleiner Fisch an immer höher dotierten Rennen teilzunehmen und nach Möglichkeit gut dabei auszusehen. Das Fernziel ist die Teilnahme an Events in der "NFS World Tour". Bis dahin müssen jedoch in fünf Unterkategorien Punkte gesammelt werden.