Wie Holtzbrinck beim StudiVZ aktiv werden könnte
Gestern Nachmittag veröffentlichte das Onlinemagazin Heise einen Bericht über die anhaltende Einkaufstour von Holtzbrinck. Nachdem man das StudiVZ über die Tochtergesellschaft Holtzbrinck Networks kaufen hat lassen, stieg man kürzlich auch mit einer weiteren Tochterfirma, der eLab, beim online Gesundheitsnetzwerk Helpster.de ein.
Der neuste Coup ist jedoch der Einstieg beim Internet-Mietportal erento. Man hilft beim Mieten und Vermieten und kassiert nebst Werbeeinnahmen auch Provision. Nichts liegt näher, als Studenten Wohnraum aufzuschwatzen. Uneigennützigkeit liegt in den wenigsten Fällen vor. Viel eher muss man sich fragen, ob bei solchen Veranstaltungen nicht irgendwann, fast automatisch, Preisabsprachen stattfinden könnten, die zum Leidwesen der zukünftigen Mieter gingen?! Wohnungs(ver)mietung via Internet würde en vogue werden, und keiner würde sich so genau für die Abläufe interessieren. – Bei Ebay ist es ja schon so, dass man nicht unbedingt den auf dem Markt günstigsten Preis für die Ware bezahlt, sondern für den Spaß, online gesteigert zu haben (gerne?) draufsattelt.
Eine Integration der Dienst von Helpster oder erento im StudiVZ sind durchaus denkbar.

Pingback: Studivs » Studivz January 16, 2007 12:23 am