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Mutationen im All

10 Astronauten sind untersucht worden, und die Schlagzeilen, die produziert werden verkünden schon wieder Unheil. Wie fahrlässig gehen Journalisten eigentlich mit der ihnen obliegenden Verantwortung um?! Ein Graus.

10 Astronauten entnahm man Blut und untersuchte es. Man stellte nur bei “einigen” von ihnen Veränderungen im Erbgut fest. Mehr Chromosomen brachen, von normal gut 1% steigerte sich die Zahl auf häufig gut 1,5%. Qualitative Forschung kann Phänomene entdecken helfen, quantitative Forschung diese Phänomene bekräftigen helfen oder entkräften. Je nachdem. Doch das ist der Journaille offenbar egal.

Stattdessen werden wissenschaftliche Artikel offenbar gelesen wie Weisheiten, die vom Himmel fallen. Die Interpretationen sind zuhauf hanebüchen. Und die Ergebnisse, die in diesem Fall vorliegen – was bedeuten sie eigentlich?! Nun, sie bedeuten, dass Astronauten offensichtlich Veränderungen am Erbgut erfahren. Das wird ohne Nachdenken negativ gedeutet. Wer weiß, wozu es gut ist?! Vielleicht führen diese Mutationen dazu, dass Astronautenkinder ganz andere Fähigkeiten entwickeln. Einzig negativ ist allerdings die erhöhte Krebsrate, die durch kosmische Strahlung entstehen soll. Bei 10 untersuchten Astronauten ist die Aussagekraft, die Tragweite dieser Aussage jedoch äußerst zweifelhaft.

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