Solomon Kane #1 – Schloss des Teufels im Test

Solomon Kane #1 – Schloss des TeufelsSolomon Kane #1 - Schloss des Teufels

Das Graphic Novel Solomon Kane – Schloss des Teufels basiert auf den Geschichten von Robert E. Howard, der auch die Figuren Conan oder Red Sonja in seinen Geschichten entwarf. Wir haben den Band 1 zur Ansicht bekommen und verraten euch, wie er sich liest.

Scott Allie und Mario Guevara zeichnen sich für dies Graphic Novel verantwortlich. In ihm sind 5 einzelne Comic-Hefte vereint, die im Zeitraum zwischen September 2008 und Februar 2009 in englischer Sprache veröffentlicht wurden. Hierbei handelt es sich allerdings um eine lokalisierte Version.

Der Puritaner Solomon Kane reist beständig durch die Lande, um Gott zu dienen, er verfügt über kein zu Hause. Eine Figur, die ausschaut wie der Undertaker oder aber der Inquisition entsprungen sein könnte. Kane folgt seinem moralischen Pfad, der ihn natürlich auch in die Irre führt – niemand ist frei von Fehlern.

In den Tiefen des Schwarzwaldes stößt er auf manch unheimliches Getier, rettet einen Jungen vom Galgen und trifft auf einen britischen Strauchdieb, mit dem er Gast auf einem Schloss wird, das ein grausiges Geheimnis beherbergt.

Anstatt nur mit religiösen Mythen zu spielen, wird in “Schloss des Teufels” auch Übersinnliches eine Rolle spielen. Der Zeichenstil kann sehr wohl als eigentümlich bezeichnet werden, aber keineswegs in einem negativen Sinn.

Und wie es sich für ein Graphic Novel gehört, schafft es dieser Teil auch, eine in sich abgeschlossene Geschichte zu präsentieren. Der Druck ist weitgehend ordentlich. Bei dem Rezensionsmuster, das uns vorliegt, waren allerdings ein paar Schönheitsfehler zu entdecken. Bei einem Exemplar, das 16,90 Euro kostet, sollte das eigentlich nicht passieren.

Das tut aber dem Lesespaß keinen allzu großen Abbruch. Immerhin werden wir mit Lug und Intrige konfrontiert, aber auch mit religiösen Ansichten sowie Übersinnlichem. Die Figur des Solomon Kane ist ikonisch in ihren Handlungen, und folgt einzig dem Muster, das die puritanische Weltanschauung vorgibt. Dabei ist Kane sehr ruchlos und düster. Trotz der Ecken und Kanten, und vielleicht auch gerade weil man ihn hin und wieder in Frage stellen muss, kann man eine gewisse Identifikation mit der Hauptfigur entdecken. Hoffen wir, dass es noch weitere Geschichten von Solomon Kane geben wird. “Schloss des Teufels” lässt sich in der gut sortierten Comic-Buchhandlung, aber auch online erwerben.

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