Name: Hero of Sparta
Publisher: Gameloft
Bewertung im App Store: 4.0/5.0
Preis: 4,49 EUR

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20. Dezember 2008,

Hero of Sparta – Test: Mit Argos im Hack and Slay aus der Unterwelt

Hero of Sparta
Hero of Sparta

Gameloft bringt mit Hero of Sparta einen Action-Titel auf das iPhone, der im Kleinen an große Hack-and-Slash-Brüder erinnert. Wie schlägt sich der Titel, wenn man ihn mit God of War vergleicht – vergleichen muss?!

In 8 Leveln durch antikes Gefilde und die Unterwelt. Gameloft hat Ende des Jahres mit Hero of Sparta keinen allzu kleinen Wurf gelandet. Eine ordentliche Steuerung, die leichtgängig ist und nicht zu viel vom Bildschirm verschlingt; ein passender Soundtrack, der die Atmosphäre unterstreicht, und ein verbannter König, der den Weg aus der Unterwelt sucht.

Spartaner auf Odyssee

An der Küste gestrandet, das eigene Boot zerschellt und Mann und Maus der persönlichen Schiffsmannschaft sind verschwunden – dies ist die Ausgangssituation für den Helden in Hero of Sparta. In 8 Leveln müssen wir uns den Weg bahnen an einer Vielzahl Gegner vorbei und werden neben vielen kleineren Widersachern immer auch auf Endgegner stoßen.

Schnelle Finger

Im Kampf gegen Größere kommen immer wieder die viel diskutierten Quicktime-Events zum Einsatz. In Hero of Sparta müssen wir entweder nur Buttons auf dem Bildschirm tippen, oder diese in manchen Fällen von einer Stelle auf eine andere ziehen. Eine Fingerübung, die mit wachsender Spieldauer immer einfacher fällt und so den finalen Sieg selbst Anfängern nicht verwehren sollte.

Wechselnder Schwierigkeitsgrad

Vor allem zu Beginn erscheint Hero of Sparta relativ schwer. Wir haben noch keine allzu schlagkräftige Ausrüstung und die Punkte, an denen wir unsere Lebensenergie auffrischen können, sind begrenzt vorzufinden. Die Ausrüstung lässt sich allerdings aufwerten.

Die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit, die einem bei manchem Endgegner in den Quicktime-Events abverlangt wird, ist unterschiedlich und steigt nicht linear an. Bei manchen späten Kontrahenten hat man das Gefühl, dass sie leichter zu besiegen sind als andere davor. Der Weg durch die Katakomben, Gärten und Gefilde wird immer mal wieder durch kleine Zwischensequenzen aufgehellt, die sich durch ein Drücken in die rechte obere Ecke allerdings überspringen lassen.

Bunte Sphären

Im Kampf werden für getötete Gegner verschiedenfarbige Sphären frei. Blaue frischen die Energieleiste auf, grüne die Lebensleiste und rote schließlich können wir dazu einsetzen, Waffen aufzuwerten. Dabei können wir unsere Waffen 4 Level weit aufwerten. Gameloft bietet hier viele Features an, die man von God of War auf der PSP bereits kennt.

Ein Zweihandschwert beispielsweise verändert sich dann in seiner Beschaffenheit, wenn wir es 4 Level weit aufgewertet haben. Aufwerten können wir zudem noch einen Bonuslevel, ebenfalls 4 Stufen weit für jede einzelne Waffe. Tun wir das, werden im Kampf noch mehr Sphären freigesetzt.

Wertung (URS)
7
von 10

Fazit: Hack and Slay

Hero of Sparta ist ein klassisches Hack and Slay. Für Freunde des Genres findet sich hier eine sehr gelungene Umsetzung, die einzig einen sehr eklatanten Schönheitsfehler hat: 8 Level sind zu wenig. Viel zu schnell ist Hero of Sparta vorbei. Der derzeitige Preis von 1,59 Euro ist angesichts des kurzweiligen Vergnügens indes noch vertretbar.  Hero of Sparta überzeugt mich als Fan des Genres ansonsten auf ganzer Linie. Einen Mehrspielermodus sucht man übrigens vergeblich, doch das fällt bei diesem Spielprinzip nicht weiter ins Gewicht.

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