
MAG - Massive Action Game im Test - Name ist Programm
von Christian Schwinden, veröffentlicht am 02. Februar 2010 ![]()
Massive Action – hier ist der Name Programm. Nach dem dritten Weltkrieg streiten drei große Private Military Corporations um die Wiederherstellung einer neuen Weltordnung – S.V.E.R., Raven und Valor. Am 29. Januar erschien der Mehrspieler-Shooter MAG, in dem die Entwickler von Zipper Interactive versucht haben bis zu 256 Spieler auf einer Map gegeneinander antreten zu lassen. Wir haben uns angesehen, wie gut das funktioniert.
Die Spielszenarien
In jedem der insgesamt vier Szenarien stehen drei Karten zur Verfügung. Der eigenen Gruppierung fällt die Aufgabe zu Posten, Bunker, Barrieren oder Mörser- und Flakstellungen zu erobern oder eben zu verteidigen. Zu Anfang des Spiels sind zwei Szenarien spielbar. Zum einem die Trainingssimulation „Unterdrückung“, in der zwei Teams eines Söldnerunternehmens á 32 Spieler mit "nichttödlicher" Munition gegeneinander antreten, zum anderen der Spieltyp „Sabotage“. Hier konkurrieren zwei bis an die Zähne bewaffnete Teams von je 64 Spielern um zwei Satellitenverbindungen. Hat man es auf Stufe acht geschafft sind die Typen „Übernahme“, „Herrschaft“ und „Anweisung“ frei geschaltet. Übernahme-Missionen werden mit 128 Spielern, die um zwei Versorgungsfahrzeuge wetteifern, ausgetragen. Herrschafts-Missionen werden mit 256 Spielern ausgespielt und dem Ziel der Angreifer ein Treibstofflager zu zerstören. Bei Anweisungsmissionen kämpfen ebenfalls vier Platoons gegeneinander, Befehle werden aber von den eigenen Kommandeuren gegeben.
256 Spieler auf einer Map – Chaos oder Ordnung?
Platoons ist dann auch das Stichwort um auf die Organisation der bis zu 128 Mann starken eigenen Truppe zu kommen. Ein Squad bildet die kleinste Einheit deiner Streitmacht, bestehend aus acht Söldnern. Untereinander stehen die Truppmitglieder idealerweise über ein Bluetooth-Headset in Kontakt zueinander. Aus vier Trupps bzw. 32 Mann wird ein Platoon gebildet, vier Platoons oder 128 Mann bilden deine Armee. Kommandiert werden die Einheiten von einem Trupp- und einem Platoonführer sowie einem Oberkommandierendem. Mit dem erreichen der Stufe 15 kann man sich für die Führung eines Trupps oder dementsprechend mit weiterem Spielfortschritt für die Befehligung eines Platoons oder der ganzen Einheit bewerben. Mit der Übernahme beispielsweise der Aufgabe des Truppführers sind das Recht und die Aufgabe verbunden, bestimmte Befehle zu erteilen. So können Kommandeure die Verteidigung oder Eroberung einer Position bzw. das Halten und reparieren von strategisch wichtigen Punkten anordnen. Werden die Befehle befolgt, gibt es zusätzliche XP. Die einzelnen Stellungen sind auf der Karte und der Minimap mit Buchstaben und Symbolen gekennzeichnet, eine Navigationshilfe führt den Soldaten zu den jeweils aktuellen Befehlszielen. Darüber hinaus stehen den verschiedenen Befehlshabern besondere Befehle offen, wie die Anforderung von Mörser- oder Artilleriefeuer, Luftunterstützung oder das Stören feindlicher Aufklärung durch Satellit oder Drohnenangriffe. Ab Stufe 15 werden so genannte „Anführerpunkte“ gesammelt, die mit fortschreitendem Spiel in die höhere Militärlaufbahn, sprich Platoonkommandant oder Oberbefehlshaber, münden. Dein Squad steht untereinander in Funkkontakt ebenso wie die Truppführer deines Platoons. Dein Platoon, das heißt die Platoonführer und der Kommandant, kommunizieren über einen eigenen Funkkanal. Zwischen den Kanälen lässt sich natürlich umschalten.








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