Dark Void war schon länger im Gespräch als es Capcom lieb sein konnte. Mit Verzögerung hat das Action-Adventure mit Unreal 3-Engine im Hintergrund, das Innovation verspricht, vor kurzem aber doch das Licht der Welt erblickt. Wir verraten euch, ob sich das Warten gelohnt hat.
Mit einer Art Jetpack-Rucksack können wir uns auch durch die Luft bewegen und damit feuern. Aufleveln des Rucksacks in 3 Schritten ist ebenfalls möglich, genauso wie aller Waffen, die wir im Spiel aufsammeln. Für jeden Abschuss, den wir tätigen egal ob auf dem Boden oder in der Luft, wir erhalten Punkte in Form eines gelblich schimmernden Orbs dafür, den wir allerdings auch zeitnah einsammeln sollten, weil er sonst irgendwann nicht mehr da ist. An manchen Stellen im Spiel verstecken sich auch rote Orbs, die deutlich mehr Punkte aufs Bonuskonto scheffeln. Solche sammeln wir auch, wenn wir größere Gegner eliminieren.
Die Steuerung mit dem Jetpack-Rucksack erfordert einiges an Übung, wenngleich wir ein Tutorial durchspielen, in dem Augenblick, als man uns den Rucksack überreicht. Wir haben z. B. die Möglichkeit, beide Analogsticks zu drücken und in diesem Zustand in Richtungen zu bewegen. Wir rollen dann in der Luft, drehen Loopings – sprich, wir vollführen Ausweichmanöver. Hier und dort sollte man sie einsetzen, es aber nicht übertreiben. Das geht nur zu Lasten der Übersicht. Mit der linken hinteren Schultertaste (L2) können wir Gegner fixieren. Das ist im Luftkampf nur manchmal ratsam, weil wir mit der eigenen Positionsänderung sonst nicht hinterher kommen. Überhaupt braucht es einige Übung, bis man sich durch die Lüfte bewegen kann, wie sonst nur der Fisch im Wasser. Es entstehen deswegen ab und an auch kleinere Frustmomente, die aber unter dem Strich Abenteuer-Freunden den Spaß nicht vermiesen, das Ende der Geschichte in Erfahrung bringen zu wollen.