Tunesien 1943. Hierher hatte sich Generalfeldmarschall Rommel mit seinem Afrika-Korps zurückgezogen und versuchte in einer letzten Offensive noch einmal die Oberhand gegenüber den alliierten Verbänden zu erlangen. Diesem selten gezeigten Kriegsschauplatz widmet sich der Entwickler Morphicon in seinem zweiten Theatre of War-Teil.
Theatre of War 2: Africa 1943 teilt sich in drei Kampagnen für die Amerikaner unter Eisenhower, den Briten unter Montgomery und den Deutschen unter ihrem Befehlshaber Rommel, mit jeweils fünf Missionen. Die Missionen stellen eher unbekannte reale Schlachten am Ende des Afrika-Feldzugs nach. Zu den bekannteren dürfte noch die Schlacht am Kasserine Pass sein. Allerdings bestreiten wir einen Großteil der Missionen zweimal. Einmal auf Seiten der Alliierten und ein zweites Mal auf Seiten der Deutschen. Dadurch hält sich die Anzahl der Schauplätze in Grenzen. Doch zumindest erleben wir auf diese Weise die Gefechte aus der Sicht beider Kriegsseiten, was ja nun auch nicht so oft möglich ist.

Zum Einsatz kommen dabei überwiegend leichte und mittlere Panzer wie Stuarts und M4 Shermans auf amerikanischer, MK II Valentiens auf britischer und Panzer III und IV auf deutscher Seite. Dazu kommen diverse Artilleriegeschütze wie die deutschen PAK 36 und PAK 38 oder die Bofors und 105mm Howitzer MK. II auf alliierter Seite. Den Rest bildet das große Heer an Fußsoldaten. Wobei Panzer und Artillerie den Großteil der Arbeit erledigen.