Neben dem Hack-and-Slay-MMORPG Mythos zeigte Frogster auf der Gamescom 2010 auch ein Action-MMORPG, das auf den ersten Blick ähnlich aussieht. Aber nur auf den ersten Blick – einen weiteren haben wir für euch riskiert.
Sechs Rassen und acht Klassen verspricht der jüngste Spross des Publishers Frogster. Von der Konkurrenz will man sich durch das Kampfsystem abheben. Statt bloßem Point-and-Click ist es in TERA möglich, sich im Kampf zu wehren oder auszuweichen. Dadurch soll vermieden werden, dass die Erfolgsaussichten bei den Kämpfen vom Zufall abhängen. Durch ausgeklügelte Team-Funktionen, so versprechen die Entwickler, nehme die Wahl der Rasse oder Klasse eine eher untergeordnete Stellung ein. Bewegt werden die Figuren entweder mit Maus und Tastatur oder mit einem Gamepad. Bei der Präsentation kamen beide Möglichkeiten zum Einsatz; einen unterlegenen Eindruck machte der verwendete Xbox-360-Controller hierbei nicht.

Eine Besonderheit bei TERA ist das Politik-System. Man kann Gebiete als König regieren. König wird man entweder, indem man zu selbigen gewählt wird oder indem in einem PvP-Kampf der alte Herrscher besiegt wird. Einmal an der Macht, wird TERA im weitesten Sinne zu einer Art SimCity. Der Machthaber kann bestimmen, was auf seinem Territorium geschieht und beispielsweise Steuern einführen oder verändern. Das eingenommene Geld kann zum Bau verwendet werden oder in der eigenen Tasche bleiben. Da eine Abwahl möglich ist, sollte man sich also überlegen, sich mit seinen Bürgern gutzustellen.