Publisher astragon legte vor einer Weile das Puzzlespiel COGS als Retail-Version vor. Das Spiel war in Amerika bereits mit einem Independent-Award ausgezeichnet worden und eine Umsetzung für die iOS-Plattform gab es ebenfalls. Unser Review zeigt, was man von dem 3D-Puzzle halten kann.
Die Oberfläche des Programms ist relativ spartanisch und kommt in Farben daher, die ein wenig an alte Zeiten erinnern. An Erfinderzeiten, in denen Zahnräder, Dampfkraft und anderes mehr aktuell waren, Zeiten z. B. die auch E.T.A. Hoffmann im Sandmann aufgegriffen hat. Es geht um’s Mechanische und Kreisläufe, Motoren – seien sie auch noch so simpel. Kupfer, Messing und Holz sind die dominanten Farben. Grundsätzlich kann man festhalten, entfacht COGS kein grafisches Feuerwerk. Die maximale Bildschirmauflösung liegt bei 1280 Bildpunkten.
Wenngleich die Präsentation also etwas bieder wirkt, sind die Puzzles erste Sahne. Eine Liste von 50 Leveln mit steigendem Schwierigkeitsgrad stehen zur Verfügung. Für jedes Puzzle, das wir lösen, erhalten wir in drei Kategorien potenziell eine Auszeichnung. Es geht darum, ob wir das Puzzle lösen, in welcher Zeit wir es lösen und wie viele Schritte wir benötigen, bis wir es gelöst haben. Denn in COGS muss man Steine mit Elementen wie Rohren oder Zahnrädern verschieben, um schlussendlich Motoren anzutreiben, Glocken zum Schlagen zu bringen und vieles mehr.
Die Puzzlefläche sind dabei nicht nur auf einer Ebene angebracht, manchmal handelt es sich um Vorder- und Rückseite, die wir bespielen müssen – entsprechend wichtig ist es, auf der Vorderseite nicht Steine zu verschieben, die dann auf der Rückseite alle Ordnung wieder durcheinander bringen. Oder aber wir puzzlen am 3D-Objekt. Müssen einen „Wagen“ oder eine „Rakete“ ans Laufen bringen, oder Glocken synchron oder in einer bestimmten Tonabfolge zum Klingen bringen. Dazu kann es dann sein, dass wir alle vier oder mehr Seiten in Augenschein nehmen müssen und entsprechend das Objekt mit der Maus drehen.

Jedes Level hat dabei eine Anzahl an Punkten, derer es bedarf, damit man es spielen kann. Der Schwierigkeitsgrad lässt es aber grundsätzlich zu, dass man auch mit nicht perfektem Gameplay am Ende alle Puzzle zu spielen kriegt.