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Autor: Alexander Trust 

News vom: 14.05.2011

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Anonymous - Square Enix bestätigt Hack von Eidos- und Deus-Ex-Website

Anonymous Wir berichteten schon gestern über den Hack der Websites von Eidos und Deus Ex. Eine Splittergruppe der Anonymous-Bewegung soll dafür verantwortlich sein und beim Einbruch auch Daten entwendet haben. Es gibt eine vage Verbindung zwischen dem Eidos-Hack und dem Einbruch in die PSN-Server, der den Ausfall des PlayStation Network nach sich zog.

Schon am Mittwoch haben Hacker die Websites von Eidos und des Videospiel-Franchise Deus Ex in Beschlag genommen. Auf der Website prangten dann Botschaften mit dem Hinweis "Owned by Chippy1337". Zudem sind einige (oder alle) entwendeten Dateien von den Hackern auch, wie angekündigt, via Bittorrent verfügbar gemacht worden. Wir berichteten bereits gestern über den Vorfall. Es wird gemutmaßt, dass dieselbe Splittergruppe von Anonymous dafür verantwortlich ist, die nach dem Streit über die "angebliche" Verantwortlichkeit für den PSN-Hack, auch die eigenen Webseiten und den IRC-Channel gehackt hatte. Als Drahtzieher könnte sogar ein 17-jähriger Brite in Frage kommen.

Der Mutterkonzern von Eidos Interactive, Square Enix, bestätigte den Vorfall nun gegenüber VG24/7 (engl.): "Square Enix can confirm a group of hackers gained access to parts of our Eidosmontreal.com website as well as two of our product sites". Man habe die Webseiten zeitnah abgeschaltet, um zu analysieren, wie der Einbruch geschehen konnte und auf welche Dateien die Hacker zugegriffen haben. Man habe in der Folge die Sicherheitsvorkehrungen bei den betroffenen Webseiten und auch allen anderen von Square Enix angehoben, ehe man sie wieder ins Netz gestellt habe.

Da bei dem Hack auch Daten entwendet wurden, betonte Square Enix aber, dass keine E-Mail-Adressen mit persönlich identifizierbaren Informationen verknüpft waren. Das allerdings ist so nicht ganz richtig. Immerhin gelangten die Hacker auch in den Besitz von mehreren Hundert Bewerbungsschreiben an Eidos Montreal. In diesen Dokumenten stehen sehr wohl E-Mailadressen gemeinsam mit persönlichen Informationen der Personen. Die Betroffenen Bewerber will Square Enix nun sukzessive anschreiben und über den Diebstahl informieren.

Neben den Bewerbungsschreiben - 350 an der Zahl sind es - wurden auch 25.000 E-Mail-Adressen in Form von SQL-Datenbank-Dateien entwendet. Square Enix weist aber daraufhin, dass keine Kreditkarten-Informationen auf dem gehackten Server gespeichert waren und entsprechend auch diesbezüglich kein Schaden angerichtet werden kann.

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