Ubisoft präsentiert dieser Tage ein neues Prince-of-Persia-Spiel für diverse Plattformen. Wir haben uns "Prince of Persia: Die vergessene Zeit" in der Ausführung für Nintendos Handheld angesehen.

Eins ist klar, wie Klosbrühe: Eine Handheld-Umsetzung eines gleichnamigen Konsolentitels weist fundamentale Unterschiede auf oder kann einfach nicht so gut sein, wie der "Große Bruder". Bei Ubisoft entschied man sich dazu, die Unterschiede des mobilen Spielens zu betonen und hat eine eigene Version von "Prince of Persia: Die vergessene Zeit" für Nintendo DS entwickelt. So viel vorweg: Es hat sich durchaus gelohnt, nicht zu versuchen, ein Vorbild von der Nextgen-Konsole nachzuahmen.
Die Geschichte im Hintergrund ist indes die gleiche und natürlich auch eingebettet in die großen Erzählkreise der "Forgotten Sands"-Reihe. Der Prinz hat sein Gedächtnis verloren und eine Fee versucht ihm, beim wieder Erinnern auf die Sprünge zu helfen. Ob das gut geht, darüber entscheidet der Spieler selbst. In insgesamt 4 Stationen über mehr als 40 Spielabschnitte verteilt, übernehmen wir die Federführung. Und dies sogar im Wortsinne, denn Ubisoft hat den neuen Prinzen auf dem Nintendo DS komplett über die Stifteingabe steuerbar gemacht.
Grafisch bewegt sich das Spiel wegen der angedeuteten 3D-Optik trotz Comic-Grafik im oberen Segment. Zudem laufen die Animationen äußerst flüssig und gerade in Kombination mit der Stifteingabe wirkt alles wie aus einem Fluss. Wir springen, wir hangeln uns entlang, aber wir kämpfen auch mit Widersachern unterschiedlichster Art und wir begegnen Bossgegnern, 4 an der Zahl. Drei Gule und ihr Auftraggeber. Diejenigen, die daran Schuld sind, dass der Prinz sein Gedächtnis überhaupt erst verlor.