Jak and Daxter - The Lost Frontier im Test - farbenfroh und ausgewogen, mit leichten Abzügen in der B-Note
von Alexander Trust, veröffentlicht am 29. November 2009
Sony hat am 20. November Jak and Daxter - The Lost Frontier für PS2 und erstmals auch für PSP veröffentlicht. Die Jump and Run-Helden treiben ihr Unwesen auf Sonys Handheld und das Warten hat sich mit Sicherheit gelohnt.
Ratatata, Zeng, Zeng... - wenn wir in einem Comic wären, hätte man solche Wörter zur Illustration von Kugelhagel neben die Bilder geschrieben. In Jak and Daxter - The Lost Frontier wird das Plattformspiel bisweilen von Flugeinlagen ergänzt. Über den Spielverlauf hinweg kriegen wir sogar zu unserem eigenen Flieger noch andere dazu, als wir mit den Piraten Frieden schließen, um gemeinsam die Suche nach dem "ECO" zu bestreiten, weil sonst die Welt zugrunde gehen könnte. In deren fliegendem Schiff sammeln sich dann auch andere Flieger an, die wir allesamt mit Zusatzausrüstung und -panzerung ausstatten können. Dabei liegt es an uns, was wir wo anbringen. Einmal gekauft, ist das Extra in unserem Besitz und wir tauschen die Teile munter aus. Aber: Die Flieger haben nur endlich viele Plätze zum Ausstaffieren. Es kommt also auf die Mischung an.
Doch nun bin ich schon mitten reingesprungen... Jak and Daxter ist nicht nur wegen der Möglichkeiten mit diversen Jets und Flugzeugen zu fliegen kein normaler Plattformer. Es ist ein durchaus umfangreiches Jump and Run. Unser Protagonist trägt Waffen mit sich rum und besitzt besondere Fähigkeiten, respektive wird im Verlauf der Geschichte mit solchen ausgestattet.
Alles, was man kennt
Es gibt Endgegner und wir hüpfen und schießen und hangeln und teleportieren uns von A nach B. Es gibt unheimlich viel zu entdecken. Verschiedene Orte, die jeweils Landeplätze für ein Flugzeug parat haben. Wir werden Luftkämpfe erleben und direkt zu Beginn des Spiels auch einige Flugübungen meistern müssen. Es gibt Quicktime-Events, die äußerst sinnvoll platziert sind und nur sporadisch zum Einsatz kommen. Bspw. wenn wir einen Sicherungskasten deaktivieren müssen. Es kommt bei Jak and Daxter auf vieles an. Manchmal auf unsere Schnelligkeit, dann wieder auf unser Kombinationsvermögen. Rohe Gewalt ist selten wichtig, vor allem die Bossgegner haben ein recht prägnantes und doch überaus subtiles, da umfangreiches, Angriffsmuster. Wenn man sich das ausgeguckt hat, kann man sie besonders effizient, ohne selbst zu viele Leben zu lassen, um die Ecke bringen.
Immer wieder wird natürlich auch der Zeitdruck auf uns lasten - z. B. müssen wir einem Händler und Barkeeper helfen, seinen Unterschlupf vor bösen Monstern zu befreien. Die Zeit läuft gegen uns, da die Vandalen sich an den Gebäuden zu schaffen machen. Immer wieder müssen wir deshalb sehr behänd die unterschiedlichen Plätze erreichen und die Gegner davon abhalten alles zu Kleinholz zu verarbeiten.




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