Gameloft hat im August erklärt, dass man ein Abkommen mit Interplay geschlossen habe. Als ein erstes Ergebnis kann Earthworm Jim für iPhone betrachtet werden. Diesen Plattform-Wurm hat man sich geangelt, doch den Haken schon wieder ausgeworfen, nachdem man die Portierung von Earthworm Jim abgeschlossen hatte. Jetzt hat man die Angel im App Store ausgelegt, um auf Kundenfang zu gehen. Wie viele Fische Gameloft im Netz erwarten kann, versucht unser Test zu beantworten.
Bei Earthworm Jim haben wir es dank des Erfinders David Perry nicht mit einem klassischen Helden zu tun, sondern eher mit einem Regenwurm im Raumanzug, der in einem äußerst skurilen Setting aufgehoben ist und ganz nebenbei ein wenig die Verbindung zu sich selbst verloren hat. Der Wurm möchte eine Prinzessin retten und gleichzeitig üble Machenschaften vereiteln. Nicht irgendeine Prinzessin, sondern Prinzessin "What's-Her-Name". Diesen Namen muss man sich einfach kurz auf der Zunge zergehen lassen, und er zeigt so viel von dem Humor, den David Perry diesem Wurmspiel geschenkt hat.
Ein klassisches Jump and Run geht anders. Nennen wir es Jump and Shoot und sind gut dabei. Doch mitunter werden die normalen Plattform-Einheiten aufgelockert durch ein paar Weltraumrennen, Bungee-Sprünge oder Unterwasserlevel. Davon abgesehen hat Jim selbst einige Aktionen mehr als das bloße Springen zu bieten. Er kann in alle Himmelsrichtungen schießen und auch sich selbst als Peitsche benutzen, oder als Enterhaken, an dem er sich irgendwohin schwingt. Wenn Jim bei Sprüngen länger in der Luft ist, mutiert sein Kopf zur Propellermaschine. Er sinkt dann nur noch gemächlich gen Boden.