Der Bauernhof im Test - Mehr Arbeit als Vergnügen
von Thomas Schaefer, veröffentlicht am 21. Januar 2010 ![]()
Nachdem Astragon sein Spiel „der Bauernhof“ erfolgreich für den PC herausgebracht hat, versucht die Spieleschmiede nun die Landwirtschaftssimulation auch auf den Nintendo DS zu portieren. Wir haben uns angesehen, wie gut die Umsetzung auf das Handheld geklappt hat.

Wer kennt ihn nicht, den Traum vom eigenen Bauernhof, auf dem man sich um Tiere kümmern, Felder bewirtschaften muss und nicht zuletzt das eigene Wohl nicht aus dem Auge verlieren darf, um sich Abends zufrieden, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass man was geschafft hat, ins Bett zu legen... Der Mönchengladbacher Spielepublisher Astragon will genau diesen großen Traum auf einer DS-Slotkarte bändigen und ihn dabei so realistisch wie möglich gestalten.
Wenig spielerisch
Wer jedoch einen Ersatz für Spiele wie Harvest Moon erwartet, wird hier bitter enttäuscht sein, denn auf astragons Bauernhof geht es weit weniger spielerisch zu als bei der Konkurrenz. Vielmehr wurde großen Wert auf Realismus gelegt und das bekommt der Spieler auch zu spüren. Denn bei "der Bauernhof" steht nicht der Unterhaltungsfaktor im Vordergrund, sondern anstrengende Arbeit. Felder wollen beschafft werden, Tiere versorgt, etc. – auf dem Bauernhof wird die Arbeit, wie auch im realen Leben, zu einem echten Knochenjob. Da vergisst man nur allzu sehr, dass es sich eigentlich um ein Spiel handelt, welches Spaß bereiten statt Nerven kosten soll.
Monotones Schaffen
Der Ablauf des Spiels endet sehr schnell darin, immer den gleichen Tätigkeiten nachzugehen: Felder aufbereiten, Saatgut verteilen, danach gießen und hinterher die Ernte einholen, welche man gewinnbringend in der Stadt verkaufen kann, um sich neue Items zu kaufen. Man merkt deutlich, dass hier der Simulations-Charakter im Vordergrund steht.



























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