Scheinbar verlassene Korridore, ein dunkles Geheimnis und eine Prise Gore: Survival-Horror auf dem Nintendo DS? Und das auch noch in First-Person-Perspektive? Kann das überhaupt funktionieren? Und wie! Wir haben "Dementium II" aus dem Hause SouthPeak Interactive für euch angetestet und uns damit selbst in die Anstalt "Heller Morgen" begeben. Ob wir's überlebt haben, und was uns dabei widerwahren ist, werden wir euch in unserem Review verraten!

Als klar war, dass ich dieses Spiel übernehmen werde, wusste ich noch nicht, was mir mit Dementium II geliefert werden sollte: Eine von außen harmlose Nervenheilanstalt, die trotz heller Farben und des scheinbar freundlichen Personals einen subtilen Horror ausstrahlt und Gänsehaut garantiert.
Schreckmomente werdet ihr in "Dementium II" eher seltener erleben. Stattdessen ist es die gesamte Atmosphäre des Spiels und die eigene Fantasie, die einen Großteil des "Horrors" ausmachen. Während ihr durch die verlassenen Gänge der Anstalt wandert, habt ihr das Gefühl, dass jederzeit etwas Grauenvolles geschehen könnte. Dies wird zusätzlich durch den äußerst stimmigen Soundtrack und die darin enthaltenen Stimmen und Geräusche untermalt.
Nun also zum Spiel selbst: Ihr schlüpft in die Rolle des Patienten William Redmoor, der nach einer Gehirnoperation erwacht und sogleich unsanft in eine der Zellen des ehemaligen Hochsicherheitsgefängnisses verfrachtet wird. Schon nach wenigen Minuten Spielzeit beginnt der Wahnsinn: Eure Umgebung verändert sich! Wo vorher noch triste Gefängniswände waren, hängen nun aufgespießte Insassen und ihr werdet euch gegen eine Hand voll zombieähnlicher Monster behaupten müssen.